Zu einem gewissen Prozentsatz schreiten die frühen Formen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zur feuchten AMD fort.
Bei trockener AMD sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen und Selbsttestungen sinnvoll.
Das Entstehen der feuchten Form kann man sich ungefähr so vorstellen:
Durch zunehmende degenerative Prozesse kommt es quasi zu einer Versiegelung ernährender Schichten. Der Körper will sich durch Ausbildung neuer Gefäße dagegen wehren, diese Gefäßneubildungen sind unkontrolliert, führen zu Blutungen und Flüssigkeitseinlagerung in die inneren Netzhautschichten. Damit kommt es sukzessive zu einer Zerstören dieser Strukturen.
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Therapie besteht nun darin, durch das Einbringen von Antikörpern gegen das Gefäßwachstum (Anti-VEGF) in den Glaskörper, diesen Prozess einzudämmen bzw. zu stoppen.
Solche Medikamente haben eine individuell unterschiedliche Wirksamkeit, im Regelfall zwischen 4-8 Wochen. Deshalb sind immer intensive Kontrollen angesagt und auch gesetzlich vorgeschrieben.
Es gibt verschiedene Präparate dieser Anti-VEGFs.
Die Anwendung dieser Medikamente erfolgt unter strenger Beobachtung der Kostenträger. Daher ist der Dokumentations und Untersuchungsaufwand auch sehr hoch.
Ein hohes Maß an Vertrauen und gleichbleibende persönliche Betreuung, ist unabdingbar.
Durch Auslagerung aus der normalen Sprechstunde versuchen wir einen hohen Behandlungskomfort und kurze Wartezeiten zu bieten